Positionen - Reflexionen - Diskussionen
Im FORUM EXTRA diskutieren wir mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Kirche.
Außerdem veranstalten wir in diesem Rahmen Austellungen zur Zeitgeschichte.
Verantwortlich:
P. Hans-Albert Gunk OP
Tel.: 0162 / 263 11 80
E-Mail: Hans-Albert.Gunk|at|dominikaner.de
Sonntag, 25. Januar 2026, 19:00 Uhr
Gegen das Vergessen
Eine wundersame Rettung – Tamar, ein Kinderschicksal im Holocaust
Die wahre Überlebensgeschichte eines jüdischen Mädchens im Holocaust.
Mit jiddischen Liedern und Instrumentalmusik.
Sprecherinnen: Nina Hoger (Schauspielerin), Anni Salander (Synchronsprecherin)
Musiker*innen: Roswitha Dasch und das Finkelstein Trio
Tamar ist drei Jahre alt, als die Deutsche Wehrmacht im Juni 1941 in Litauen einmarschiert und ihre Heimatstadt Wilna (heute Vilnius) besetzt. Die jüdische Bevölkerung wurde in ein Ghetto gepfercht. Nach der Deportation des Vaters in ein Arbeitslager nach Estland folgen ihm Mutter und Tochter. Auf dem anschließenden Transport gelingt es Jetta Schapiro-Rosenzweig, der Mutter, nach mehreren Versuchen mit ihrem Kind auf wundersame Weise aus einem Lager zu fliehen und sich anschließend unter falscher Identität in den Wirren des Krieges durchzuschlagen. Allen Bedrohungen und Verfolgungen begegnet sie mit unerschütterlichem Überlebenswillen und dem einzigen Ziel, ihre kleine Tochter Tamar zu retten. „Als ich meine Mutter gefragt habe, wie sie das geschafft hat, hat sie geantwortet: ‚Du hast mir den Mut dazu gegeben. Ich hatte meine kleine Tochter und musste sie beschützen.‘“ (Tamar Dreifuss)
Tamar Dreifuss hat darüber ein Buch geschrieben – für Kinder. Es ist der Versuch Kindern so etwas wie den Holocaust zu erklären.
Aus diesem Buch lesen Nina Hoger (Schauspielerin) und Anni Salander (Synchronsprecherin), musikalisch begleitet von Roswitha Dasch und dem Finkelstein Trio.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein
Mizwa - Zeit zu handeln e.V., Wuppertal
Die letzten Veranstaltungen waren:
Freitag, 12. April 2019, 19:30 Uhr
Wie der Papst unfehlbar wurde
Die Entstehung eines Dogmas
Ein Vortrag von P. Wolfgang Stickler OP
Am 18. Juli 1870 definierte das I. Vatikanische Konzil, dass der Papst in Glaubens- und Sittenfragen nicht irren könne, d.h. unfehlbar sei.
- Wie ist dieses Dogma der Kirche zu verstehen?
- Wie kam es zu dieser Entscheidung am Ende des 19. Jahrhunderts?
- Wie verstanden die Päpste in den Jahrhunderten davor ihr Amt?
- Wie ist das Amt des Papstes in einer Zeit des Umbruchs zu verstehen?
Um diese und andere Fragen soll es in diesem Vortrag gehen.
20. November 2016
800 Jahre Dominikanerorden
Bartolomé de Las Casas: „Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder”
"Sind sie denn keine Menschen?" – Diese Anklage durchzieht das Leben und das bekannteste Werk des Dominikaners Bartolomé de las Casas (+1566), den „Kurzgefaßten Bericht über die Verwüstung der Westindischen Länder“.
Hans Magnus Enzensberger schrieb über Las Casas: Was zur Verhandlung steht, das ist ein Völkermord begangen an 20 Millionen Menschen.
Lesung: Bernd Reheuser, Schauspieler aus Köln
Erläuternde Texte: P. Hans-Albert Gunk OP
11. September 2016
800 Jahre Dominikanerorden
Von der Lebenskunst – Texte Meister Eckharts
Lesung und Musik im Dominikanerkloster
Meister Eckhart (um1260-1328) ist der wohl bedeutendste Vertreter der sogenannten Dominikanischen Mystik. Seine Schriften sind Zeugnisse eines faszinierenden spirituellen Denkens, verfasst in einer Sprache, deren Kraft und Kreativität ihresgleichen sucht und bis in unsere Zeit eine Quelle der Inspiration für Literatur und Alltagssprache ist. Seine offene und undogmatische Suche nach Gott hat ihn zu einem Brückenbauer zwischen den Religionen gemacht. Seine Lebenslehre, in der die Begriffe „Lassen“ und „Gelassenheit“ zentrale Fixpunkte darstellen, enthält wertvolle Impulse für das geistliche Leben und ist oft erstaunlich modern.
Ausführende:
Lesung: Bernd Reheuser (Köln)
Musik: Annette und Thomas Siebert (Hannover)
Textauswahl und Erläuterungen: P. Johannes Witte OP
20. Mai 2010
Der sexuelle Missbrauch und die Kirche
Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Mirjam Wijlens (kath. Kirchenrechtlerin, Universität Erfurt),
Prof. Dr. Werner Deutsch (Entwicklungspsychologe, TU Braunschweig),
Sybille Mattfeld-Kloth (Missbrauchsbeauftragte der Ev. Landeskirche Braunschweig),
P. Hans-Albert Gunk OP (Dominikanerkloster Braunschweig),
Henning Noske (Braunschweiger Zeitung)


